EU-Flagge; Quelle: iStock.com/Manuel-F-O

Eine neue Studie mit dem Titel „Kreativwirtschaft international: Schnittmengen zur Auswärtigen Kulturpolitik“, die im Auftrag des Instituts für Auslandsbeziehungen verfasst wurde, analysiert international ausgerichtete Kreativwirtschaftspolitiken verschiedener Länder Europas, Nordamerikas und Asiens. Während einige Länder wie Großbritannien und Österreich sich auf den Export der eigenen Produkte und das Wachstum der jeweiligen Kultur- und Kreativwirtschaft konzentrieren, haben andere Länder Europas querschnittsorientierte Politikansätze entwickelt. Die Niederlande, Frankreich und skandinavische Länder verbinden Kreativwirtschaftspotenziale mit kulturellen und gesellschaftlichen Attributen. 

Die Studie fasst zum ersten Mal eine Bandbreite unterschiedlicher Ansätze, Finanzierungsbudgets, Organisationsstrukturen und Zielstellungen von Internationalisierungspolitiken für die Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen. Ziel ist es, daraus Empfehlungen und Hinweise für eine weitere Integration und zeitgemäße Berücksichtigung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands vorzulegen. Die Studie steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.