EU-Flagge; Quelle: iStock.com/Manuel-F-O

Das EU Förderprogramm „Creative Europe“, in dem seit 2014 die Programme Kultur, MEDIA und MEDIA Mundus zusammengefasst und um das Instrument des Garantiefonds für die Kultur- und Kreativbranche ergänzt sind, läuft Ende 2020 aus. Die Europäische Kommission arbeitet derzeit am Entwurf für ein Folgeprogramm. Voraussetzung für eine Fortführung des Programmes ist, dass in den Verhandlungen zum mehrjährigen Finanzrahmen ab 2021 Mittel für „Creative Europe“ bereitgestellt werden.

Vor dem Hintergrund der mit dem Brexit zu erwartenden empfindlichen Einschnitte im EU-Haushalt werden auf europäischer Ebene sämtliche Förderprogramme auf den Prüfstand gestellt. Die EU Kommission führt dazu eine öffentliche Konsultation zur Zukunft der Förderinstrumente im Bereich Mobilität und Werte und damit auch zur Zukunft des Programms Creative Europe ab 2021 durch.

Die Umfrage richtet sich sowohl an Einzelpersonen, als auch an Unternehmen und Institutionen. Mithilfe eines kurzen Online-Fragebogens (15-20 Min.) soll die Bedeutung der Programme für spezifische politische Herausforderungen, ihre Effektivität und ihr europäischen Mehrwert bewertet werden. Es können außerdem Änderungsvorschläge gemacht und eigene Stellungnahmen (max. 1 MB) hochgeladen werden. Ende der Konsultation: 8. März 2018.

Es sollten sich möglichst viele Stakeholder aus dem Kultur- und Kreativsektor an der Befragung beteiligen: Input ist gefragt!