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13.2.2017

Deutscher Filmförderfonds wird 2017 auf 75 Millionen Euro erhöht

Pressemitteilung Nr. 46 des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung

Auf dem Deutschen Produzententag der Produzentenallianz aus Anlass der 67. Berlinale hat Kulturstaatministerin Monika Grütters eine deutliche Erhöhung des Deutschen Filmförderfonds (DFFF) schon für dieses Jahr um 25 Millionen Euro bekannt gegeben und weitere substantielle Erhöhungen ab 2018 in Aussicht gestellt. 

Monika Grütters erklärte: "Zur Stärkung des Filmstandorts Deutschland werde ich den DFFF schon im laufenden Jahr 2017 um 25 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro erhöhen. Ich will einen zusätzlichen Anreiz für internationale Aufträge an deutsche Produktionsdienstleister schaffen und die deutschen Produktionsstandorte wie zum Beispiel die Filmstudios in Potsdam-Babelsberg, München oder auch Köln wettbewerbsfähig halten. Dazu werde ich den DFFF in Abstimmung mit Bundesfinanzminister Schäuble noch im laufenden Jahr um ein Element erweitern, das sich vor allem an nationale und internationale Großproduktionen wendet. Es soll einen zusätzlichen Anreiz für internationale Aufträge an deutsche Produktionsdienstleister setzen und dafür sorgen, dass große deutsche Produktionen nicht ins Ausland abwandern. Die Filmförderung aus meinem Kulturetat wird dann in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro betragen." 

Mit 1.087 Produktionen, 594 Millionen Euro Förderung, 3,5 Milliarden Euro Investitionen in den Filmstandort Deutschland kann der DFFF auf eine beeindruckende Zehn-Jahres-Bilanz verweisen. Seit Anfang 2007 wurden durch das Fördermodell zahlreiche internationale Großprojekte für Dreharbeiten nach Deutschland gelockt, darunter Quentin Tarantinos 'Inglorious Basterds', Wes Andersons 'Grand Budapest Hotel' oder auch Steven Spielberg 'Bridge of Spies'. Auch der jüngste deutsche Erfolgsfilm 'Toni Erdmann' von Maren Ade, der jetzt für einen Auslandsoscar nominiert ist, wurde unter Beteiligung des DFFF realisiert.