Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Brancheninformation

Modern gestaltetes Gebäude. Quelle: Colourbox.com
© Colourbox.com

Im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft hat die Bundesregierung eine Serie von Branchenhearings durchgeführt. Die folgenden Aspekte sind im Wesentlichen dem "Branchenhearing Designwirtschaft" entnommen:







  • Design als Wettbewerbsfaktor
    Design macht Produkte nützlich, benutzbar und begehrenswert. Auf diesen Nenner bringt es der British Design Council. Untersuchungen wie beispielsweise "Die 1. österreichische Designleiter" (2006) der Agentur departure wirtschaft, kunst und kultur gmbH des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds kommen zu dem Ergebnis, dass diejenigen Unternehmen, die Design in ihre Produktentwicklung integrieren nicht nur einen höheren Umsatz und eine höhere Rendite erzielen, sondern auch ein positiveres Image erreichen. Design schafft also einen klaren Wettbewerbsvorteil.
  • Design made in Germany
    Design ist maßgeblicher Erfolgsfaktor für die deutsche Industrie. Das Bauhaus, die Ulmer Hochschule für Gestaltung, das (z.T. preisgekrönte) Design einzelner Unternehmen (z.B. Braun) sind weltweit bekannt. Design war und ist damit ein entscheidendes Element des Erfolgsmodells "Made in Germany". Diese Erfolgsgeschichte könnte mit einer eigenen Marke "Design made in Germany" fortgeschrieben werden. (Quelle: BMWi: Branchengespräch Design stärkt den Mittelstand 2009)
  • Designer: Künstler, Dienstleister oder strategischer Berater
    Das Berufsbild des Designers und der Designerin ändert sich. Designer sind heute in erster Linie Dienstleister: Sie gestalten ästhetische und nützliche Produkte. Die Designer von morgen werden dagegen in viel stärkerem Maße Fragen der demographischen Entwicklung, der Ökonomie und der Ökologie berücksichtigen müssen.

Unterstützung durch die Bundesregierung

  • German Design Council
    Der Rat für Formgebung, bzw. das German Design Council gehört zu den weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Wissenstransfer im Bereich Design. Mit Wettbewerben, Ausstellungen, Konferenzen, Beratungsleistungen, Recherchen und Publikationen öffnet er für Vertreter der Wirtschaft und der Gestaltungsdisziplinen neue Horizonte.
  • German Fashion Film Award
    Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung unterstützt den German Fashion Film Award. Mit der Auszeichnung erhalten junge Designerinnen und Designer ein wichtiges Marketinginstrument, um ihre Produkte erfolgreicher im internationalen Markt zu positionieren. Weiteres wichtiges Ziel ist eine bessere Vernetzung zwischen Mode und Film: Der Wettbewerb motiviert Absolventen von Filmakademien zur Zusammenarbeit mit jungen Modedesignerinnen und -designern.