Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4

Brancheninformation

Geschäftsmann liest Zeitung. Quelle: Colourbox.com
© Colourbox.com

Im Rahmen der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft hat die Bundesregierung eine Serie von Branchenhearings durchgeführt. Die folgenden Aspekte sind im Wesentlichen dem "Branchenhearing Pressemarkt" entnommen:








  • Online-Geschäftsmodelle
    Online- und Printmedien ergänzen sich. Online-Angebote können beispielsweise zusätzliche jüngere Zielgruppen ansprechen. Die Reichweitensteigerung kann dabei neue Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen. Der Strukturwandel in der Branche verlangt cross-mediales Denken und Arbeiten. Journalistinnen und Journalisten schreiben heutzutage nicht nur für Printprodukte, sondern auch für Online-Portale, E-Mail-Newsletter oder Blogs.
  • Initiative "Qualität im Journalismus"
    Qualitätsjournalismus ist das entscheidende Kapital der Branche. Ziel der Initiative ist es, die Qualität im Journalismus zu sichern und zu fördern. Zu diesem Zweck haben verschiedene Organisationen und Verbände, u.a. der Deutsche Journalisten-Verband mit dem Aufbau eines Netzwerks begonnen, das durch Veranstaltungen, Diskurs sowie systematische Koordination zu einer Qualitätssicherung in den Medien beitragen soll, z.B. durch die Entwicklung von Qualitätsstandards für die Aus- und Weiterbildung von Journalisten.

Unterstützung durch die Bundesregierung

  • Leistungsschutzrecht für Verlage
    Leistungsschutzrechte schützen künstlerische, wissenschaftliche oder gewerbliche Leistungen, die keine urheberrechtlich geschützten individuellen Werke sind. Die Bundesregierung strebt die Schaffung eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage an, um den Schutz von Presseerzeugnissen im Internet zu verbessern. Die Verlage würden damit eigene Vervielfältigungs- und Verbreitungsrechte erhalten, die über den bisherigen Schutz des Urheberrechts hinausgehen. Film- und Musikindustrie verfügen bereits über Leistungsschutzrechte. 
  • Leseförderung: Nationale Initiative Printmedien
    Bereits im Jahr 2007 hat die Bundesregierung die "Nationale Initiative Printmedien" ins Leben gerufen. Sie soll dabei helfen, bundesweit Maßnahmen zur Leseförderung in die Tat umzusetzen, um die Medienkompetenz junger Leserinnen und Leser zu stärken und ihnen den Wert von Medien- und Meinungsvielfalt zu vermitteln. Zu den Initiativenpartnern gehören die Verlegerverbände, die Pressegrossisten, die Journalistengewerkschaften, der Deutsche Presserat, die Jugendpresse Deutschland, die Stiftung Presse-Grosso sowie die Stiftung Lesen und die  Bundeszentrale für politische Bildung.