Software-/Games-Industrie

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Branche

Software-/Games-Industrie

Personen, die gemeinsam am Laptop Computer spielen. Quelle: Colourbox.comIn Anlehnung an die international geltende Definition der Kultur- und Kreativwirtschaft wurde die Software-Industrie auch in Deutschland als Teilmarkt in die Kultur- und Kreativwirtschaft mit einbezogen. Danach zählen zur Software-/Games-Industrie die Entwicklung und das Verlegen von Softwareprodukten jedweder Art.
In Anlehnung an die Definition des Bundesverbands G.A.M.E. gehören zur Games-Industrie beispielsweise Computerspiele, Konsolenspiele, Videospiele, Online-, Browser-, Handyspiele und Social Games. Dabei sind Trägermedium, Wiedergabesystem oder Übertragungsweg unwesentlich. Durch den wachsenden Markt mit Online- und Browserspielen wächst auch die Bedeutung von Online-Plattformen. Webportale werden der Software-/Games-Industrie ebenso zugeordnet wie die Entwicklung und Programmierung von Internetpräsentationen. Der Teilmarkt ist nicht nur wegen seiner quantitativen Größe für die Kultur- und Kreativwirtschaft von zentraler Bedeutung. Die ästhetisch-experimentellen Entwicklungen sowie die starke Verschmelzung technologischer Entwicklung werden für viele künstlerische und kulturelle Berufe und neue Geschäftsideen immer wichtiger.

Auf einen Blick (Zahlen aus 2015):

  • Zahl der Unternehmen (Freiberufler und gewerbliche Unternehmer): 36.452
  • Gesamtumsatz: 33,7 Milliarden Euro
  • Exportquote (Anteil des durch Exporte erzielten Umsatzes am Gesamtumsatz der Software-/Games-Industrie): 4,1 Prozent (2014)
  • Anteil am Gesamtumsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft: 20,1 Prozent
  • Erwerbstätige (alle Selbständigen und sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ohne Minijobs): 359.267,
    davon 322.815 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Quelle: Monitoringbericht 2016: Ausgewählte wirtschaftliche Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft. BMWi (Hrsg.) 2016.
Alle Kennzahlen zum Jahr 2015 sind vorläufig.