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Deutsche Filme verzeichneten im Kinojahr 2017 ein stärkeres Besuchs- und Umsatzplus als der Gesamtmarkt. Mit 28 Mio. verkauften Tickets - eine Million mehr als im Jahr davor - und einem Umsatz von 221 Mio. Euro (208 Mio.) legte der deutsche Film im Vorjahresvergleich um 5 bzw. 6 Prozent zu, während der Gesamtmarkt bei den Besuchern um einen sowie beim Box-Office um drei Prozentpunkte wuchs. Gleichzeitig spielte der Besuch von 3D-Filmen im selben Zeitraum eine weniger wichtige Rolle für den deutschen Kinomarkt als in den Jahren zuvor: 23 Mio. Kinotickets - und damit nur noch fast jeder fünfte Besuch (19 Prozent) - entfielen auf einen 3D-Film. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil mit 26 Mio. 3D-Tickets noch bei 23 Prozent gelegen.

Diese Zahlen nennen die beiden aktuellen FFA-Studien „Kinobesucher deutscher Filme 2017" und „Kinobesucher von 3D-Filmen 2017", mit denen die FFA Filmförderungsanstalt zum sechsten Mal in Folge Teilbereiche aus der bereits vorgelegten Studie „Der Kinobesucher 2017“ im Detail betrachtet. Beide Studien stehen zum Download bereit.