Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat die Preisträger 2018 des BKM-Preises Kulturelle Bildung ausgezeichnet: bei einer Festveranstaltung im Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

Monika Grütters würdigte dabei das Engagement und den Enthusiasmus aller Beteiligten: „Allen nominierten Projekten ist gemeinsam, dass sie mit den Mitteln der Kunst und Kultur Menschen und Lebenswelten verbinden, die im Alltag oft nur wenige oder gar keine Berührungspunkte haben. Städtische und ländliche Räume, Geschichte und Gegenwart, kulturelle und politische Bildung, Migranten und Einheimische oder Menschen mit und ohne Behinderung treffen so aufeinander. Der Umgang mit den digitalen Medien gehört dabei vielfach ganz selbstverständlich mit dazu: in einem Doppeldeckerbus, der Kunst und Digitaltechnik in die sächsische Oberlausitz bringt, bei der Entwicklung einer Game-App, die die Geschichte eines Kulturzentrums in Hannover erlebbar macht, und auch mit dem Projekt „Jugend hackt“, in dem Medienkompetenz und Kulturelle Bildung Hand in Hand gehen. Solche Projekte, solchen Elan und solche Leidenschaft für unser Zusammenleben brauchen wir mehr denn je.“

Insgesamt waren im Jahr 2018 zehn Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet nominiert. Die drei gleichrangig ausgezeichneten Preisträger erhalten jeweils 20.000 Euro für ihre Projektarbeit, die anderen Nominierten erhalten eine Anerkennungsprämie von jeweils 5.000 Euro. Mit dem Preis honoriert die Staatsministerin für Kultur und Medien seit 2009 bundesweit modellhafte Projekte öffentlicher und privater Kultureinrichtungen sowie bürgerschaftlicher Initiativen.