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© gettyimages.de/Don Cardona

Die Medien- und Unterhaltungsbranche in Deutschland wächst weiter. 2017 hat sie ihren Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent auf 60,6 Milliarden Euro gesteigert. Damit wird der Trend der vergangenen drei Jahre fortgesetzt, als der Gesamtumsatz ebenfalls jeweils um mehr als eine Milliarde Euro stieg. Diese und andere Branchenentwicklungen gehen aus dem neuen „German Entertainment and Media Outlook“ von PricewaterhouseCooper (PwC) hervor. Einer der Gewinner des Jahres 2017 - mit besten Wachstumsperspektiven - ist Video-on-Demand (VoD). Im vergangenen Jahr ist der VoD-Umsatz in Deutschland im Vergleich zu 2016 um 13,5 Prozent auf 866 Millionen Euro gestiegen.

Bis 2022 geht der „German Entertainment and Media Outlook“ von einem durchschnittlichen Jahreswachstum von 9,8 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro aus. VoD-Dienste werden vor allem bei jungen Leuten immer beliebter. Der durchschnittliche Anteil der VoD-Nutzer unter den 14- bis 29-Jährigen lag 2017 mit 44 Prozent erstmals über dem Nutzungsanteil des klassischen Fernsehens (38 Prozent). Pay-TV etabliert sich zunehmend als dritte Säule neben dem werbefinanzierten Free-TV und dem gebührenfinanzierten öffentlichen Rundfunk im deutschen Fernsehmarkt. Mit 103 abonnierbaren Pay-TV-Sendern wuchs der Markt dynamisch und erreichte 2017 mit 7,9 Millionen Abonnenten einen neuen Höchststand. Die Studie liegt zum Download vor.