EU-Flagge; Quelle: iStock.com/Manuel-F-O

Die Studie „Soziale Lage der Kunstschaffenden und Kunst- und Kulturvermittlerinnen und -vermittler in Österreich 2018“ ist auf der Homepage des Österreichischen Bundeskanzleramtes abrufbar. Zusammenfassend könne festgestellt werden, dass trotz Einzelmaßnahmen im letzten Jahrzehnt kaum Veränderungen verzeichnet werden konnten. Die Studie biete demnach auch Anlass für einen optimistischeren Blick in die Zukunft: So werden Handlungsfelder aufgezeigt, in denen weitere Schritte gesetzt werden könnten, um die Lage der Kunst- und Kulturschaffenden in Österreich zu verbessern, darunter die finanzielle Ressourcenausstattung, Arbeitsmarktpolitik, Aus- und Weiterbildung, Digitalisierung oder auch Transparenz, Entbürokratisierung und Information im Förderwesen. Im Bereich Förderwesen spiele vor allem die intensive Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern eine wichtige Rolle.

Ziel ist, die Vielfalt der heimischen Kunst- & Kulturszene noch besser sichtbar zu machen. Auch der Kultur-Dialog zwischen Bund und Ländern wurde im Rahmen der letzten Landeskulturreferenten-Konferenz institutionalisiert und findet nun regelmäßig statt, mindestens zweimal im Jahr. Darüber hinaus werden im Bereich Service und Beratung konkrete Verbesserungen geprüft, zumal auch in der Studie eine „fehlende institutionen- und rechtsmaterieübergreifende Auskunft“ thematisiert wird: Etwa eine zentrale erste Auskunftsstelle für rechtliche und steuerliche Belange, ein „One-Stop-Shop“ sowie Beratungs-Workshops seitens des im Bundeskanzleramt angesiedelten Ministeriums.