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Das Programm ermöglicht jedes Jahr zwanzig Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Kanada und den USA, im Rahmen eines Arbeitsstipendiums berufliche und persönliche Erfahrungen im Gastland zu gewinnen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten arbeiten mindestens zwei Monate in einer Gastredaktion ihrer Wahl und haben gleichzeitig die Möglichkeit, als Korrespondenten für ihre Heimatmedien zu berichten. So gewinnen sie einen intensiven Eindruck von Politik, Wirtschaft und Kultur sowie vom gesellschaftlichen Leben und journalistischen Tagesgeschäft des Gastlandes.

Die deutschen Stipendiaten des Arthur F. Burns-Programms erhalten von den IJP eine einmalige Zahlung von 4.000 Euro, kanadische und US-amerikanische Stipendiaten erhalten 5.500 Dollar. Der Betrag soll Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft im Gastland größtenteils decken. Ein gewisser Eigenbeitrag der Stipendiaten wird erwartet. Eine Vergütung der Arbeit vor Ort ist nicht vorgesehen. Deutsche Bewerber senden den IJP einen ausführlichen Lebenslauf in deutscher oder englischer Sprache, ein Passbild, einen kurzen Abriss der journalistischen Pläne im Gastland sowie ein journalistisches Gutachten, ausgestellt vom Ressortleiter oder Chefredakteur. Das Gutachten soll die Bewerbung als journalistischer Tätigkeitsnachweis unterstützen und gleichzeitig die Beurlaubung für das Stipendium sicherstellen.

Das Programm wurde 1988 gegründet, um das Verständnis deutscher Journalisten von den USA und den transatlantischen Beziehungen zu stärken. Seit 1990 ist es ein Austauschprogramm zwischen beiden Staaten. Bewerbungsfrist: 31 Januar 2019.