Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Die Digitalisierung schreitet voran. Der Einsatz von Algorithmen und künstlicher Intelligenz sowie der Umgang mit Daten bergen große Potenziale, beispielsweise im Bereich des Internets der Dinge. Gleichzeitig stellen sich aber auch zahlreiche ethische und rechtliche Fragen. eco ist der Ansicht, dass ethische Normen, Handlungsleitlinien und letztlich rechtliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung und den Einsatz digitaler Technologien nicht einfach von staatlicher Seite festgelegt werden sollten, sondern im engen Schulterschluss zwischen Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft entwickelt werden müssten.

Einen ersten Beitrag zu diesem Diskurs möchte der Verband mit seinem „Kompendium Digitale Ethik“ leisten, das aktuelle Expertenmeinungen und Fachbeiträge zu verschiedenen Fragen im Zusammenhang mit digitaler Ethik, beispielsweise in den Fokusthemen Staat & Rahmenbedingungen, Arbeit, IT Sicherheit oder Bildung enthält. eco hebt hervor, dass zahlreiche Unternehmen bereits Verantwortung für ethische Herausforderungen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation übernehmen und beispielsweise im Rahmen von Selbstverpflichtungsinitiativen erfolgreich zur Einhaltung ethischer Normen beitragen. Ein prominentes Beispiel ist hier die eco Beschwerdestelle zur Bekämpfung unerwünschter und illegaler Internetinhalte. Die Notwendigkeit neuer Gesetze zur Durchsetzung ethischer Standards im Bereich Digitalisierung sieht eco nur in wenigen Einzelfällen: Das Internet ist schon heute kein rechtsfreier Raum - obwohl Kritiker dies immer wieder gerne verkünden. Gerade in Deutschland haben wir für viele Konfliktfälle in der digitalen Welt bereits entsprechende Gesetzgebung aus der analogen Welt, die hier nur angewendet werden muss. Das Kompendium liegt zum Download vor.