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Künftig erhalten sechs statt vier Spielstätten für zeitgenössische Tanz- und Performancekunst eine besondere Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die sechs Einrichtungen fungieren als sogenannte Mittelzentren im Land, das heißt sie sind wichtige Produktionsstätten im Bereich Tanz und Performance. Ab Juli 2019 erhalten die Spielstätten für diese Funktion über drei Jahre jeweils 30.000 Euro jährlich.

Damit fließen insgesamt 540.000 Euro in den kommenden drei Jahren in die Stärkung von Orten für Produktion und Präsentation im Bereich der Freien Darstellenden Künste. Neu in der Mittelzentren-Förderung sind die Tanzfaktur Köln und das Maschinenhaus in Essen. Eine Fortsetzung der Förderung als Mittelzentrum erhalten das Theater im Pumpenhaus in Münster, der Ringlok-schuppen Ruhr in Mülheim an der Ruhr, das Kulturzentrum Fabrik Heeder in Krefeld und das Theater im Ballsaal gemeinsam mit der Brotfabrik in Bonn.

Die Förderung der zusätzlichen Mittelzentren und die Ausweitung auf den Bereich Performance sind Teil der 2018 vorgestellten Neukonzeption der Förderung der Freien Darstellenden Künste und der Erhöhung der Mittel um insgesamt 4,5 Millionen Euro jährlich.