Modedesign - Auf dem Laufsteg; fotolia.com/catwalkphotos

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Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht innovative Projekte und Ideen zur Transformation unserer Alltagskultur. Weltweit hat sich der globale Textilkonsum seit dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Aktuelle Kollektionen werden immer kürzer getragen. Häufig landen sie eine Saison später in der Altkleidersammlung oder - im schlechtesten Fall - im Restmüll. Und das, obwohl durch Herstellung und Handel von schnelllebiger Kleidung hohe Umweltkosten entstehen: Die eingesetzten Chemikalien gefährden die Gesundheit von Arbeitskräften in der Textilindustrie, Mikroplastik aus Synthetikfasern verschmutzt die Weltmeere und prekäre Arbeitsverhältnisse sind in den textilproduzierenden Billiglohnländern die Regel. Wie können wir diese Kultur des Modekonsums verändern? Was können wir dafür tun, dass Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt, wenn Menschen neue Kleidungsstücke kaufen und gebrauchte aussortieren? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, eine nachhaltige Modekultur in unserer Gesellschaft zu verankern?

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht innovative Projekte und Ideen über den Ideenwettbewerb „Modekultur, Textilien und Nachhaltigkeit“ aus dem Fonds Nachhaltigkeitskultur. Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Bewerben können sich Kunst- und Kulturschaffende, aber auch gemeinnützige Akteure. Bewerbungsfrist: 18. August.