Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Nach der neuen europäischen Urheberrechtsrichtlinie haften die Anbieter von Internetplattformen für die von ihren Nutzern hochgeladenen urheberrechtlich geschützten Werke. Verwertungsgesellschaften wie die Bild-Kunst sind jetzt aufgerufen, kollektive Lizensierungsmöglichkeiten anzubieten, um Uploadfilter so weit wie möglich überflüssig zu machen.

Die Mitgliederversammlung der Bild-Kunst beschloss hierfür eine Ergänzung des Wahrnehmungsvertrags der Berufsgruppe II. Für Mitglieder der Berufsgruppe I - Bildende Kunst - nimmt die Bild-Kunst schon seit Jahr und Tag die Onlinerechte wahr. Anders sieht es für die Filmurheber und Filmurheberinnen in der Berufsgruppe III aus: Diese räumen ihre Onlinerechte im Regelfall den Produzenten ein. Für die Mitglieder der Berufsgruppe II - Fotografie, Illustration, Design - hat die Mitgliederversammlung eine Änderung des Wahrnehmungsvertrags beschlossen. Für das eng umrissene Feld der Plattformlizensierung sollen der Bild-Kunst in Zukunft die Onlinerechte zur treuhänderischen Wahrnehmung eingeräumt werden.