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Die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft erwirtschaften in Sachsen jährlich Umsätze von etwa 3,35 Milliarden Euro. Um die Bedeutung der Branche sichtbar zu machen und sich über aktuelle Herausforderungen zu informieren, traf sich Sachsens Wirtschaftsminister im Rahmen seiner dreitägigen Kreativtour mit über 60 Unternehmern und Machern, Künstlern und Kreativschaffenden in ganz Sachsen. Im Kühlhaus Görlitz fand die Tour ihren Abschluss.

Die Kreativtour setzte sich mit der zentralen Frage auseinander, wie sich Räume in Sachsen noch stärker für kreative Kräfte öffnen und Prozesse unter den verschiedenen Beteiligten organisieren und finanzieren lassen. Vor allem der ländlich geprägte Raum ist für die Kultur- und Kreativwirtschaft ein interessanter Standort. Das habe die Kreativtour eindrücklich gezeigt. Während die Digitalisierung vermeintliche Nachteile des ländlichen Raums auszugleichen vermag, bieten seine Freiheiten und Freiräume der Kultur- und Kreativwirtschaft große Vorteile. Die Kreativwirtschaft ist hier mit einem hohen Anteil von Selbständigen und einer kleinteiligen Struktur vielfach durch neue und vielseitige Arbeitsformen geprägt. Indem Chancen für kreatives Unternehmertum befördert werden, werden die ländlichen Regionen als Standort gestärkt. Das beginnt mit „offenen Räumen“ für Kreative und Kulturschaffende, die Gemeinden, Städte und Landkreise bereitstellen.