Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Das im November verabschiedete „Dritte Bürokratieentlastungsgesetz“ legt auch neue Umsatzgrenzen für Kleinunternehmen fest. Ab 1. Januar 2020 wird bei der sog. Kleinunternehmerregelung die Grenze für den Vorjahresumsatz von 17.500 Euro auf 22.000 Euro erhöht. Da sich die Umsatzgrenze auf das Vorjahr bezieht, können Kleinunternehmen bereits in 2019 davon Gebrauch machen und bis zu 22.000 Euro Einnahmen erwirtschaften, ohne ihren Status als Kleinunternehmen zu verlieren. Der Vorteil der Kleinunternehmerregelung ist: Sie brauchen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen. Und die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung für das Finanzamt entfällt ebenfalls.

Die Erhöhung bedeutet auch, dass eine Reihe von Selbständigen und Start-Ups wieder für diese Vereinfachungsregelung in Frage kommen.