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Im Herbst 2019 haben sich 744 Künstlerinnen, Künstler, Kulturschaffende und Kreative aus dem Ruhrgebiet an der #heimatruhr-Umfrage beteiligt. Die Ergebnisse liegen nun in der veröffentlichten #heimatruhr-Studie vor. Im Rahmen der Umfrage wurden Beschäftigte der Kultur- und Kreativwirtschaft nach der Bedeutung von Heimat, ihrem Blick auf das Ruhrgebiet, nach Kreativität und Heimat im Ruhrgebiet sowie nach Gestaltungsideen für die eigene Heimat gefragt. Die Auswertung der Antworten zeigt vor allem, dass das Ruhrgebiet ein kreatives Umfeld bietet, in dem durch die Inwertsetzung und Nutzbarmachung neuer Begegnungsorte ein wichtiger Beitrag zum Strukturwandel erbracht werden kann. Die wichtigsten Erkenntnisse der Umfrage in Kürze: Heimat hat für die Mehrheit der Befragten eine große oder eher große Bedeutung (63 Prozent). Besonders die Aussage „Heimat ist da, wo ich Freundinnen und Freunde habe“ fand starken Zuspruch. 85 Prozent der Befragten attestierten dieser Aussage ihre Zustimmung. Ebenfalls hohe Zustimmungswerte erzielten die Aussagen „Heimat ist da, wo ich mich entfalten kann“ (82 Prozent) und „Heimat ist da, wo ich zuhause bin“ (82 Prozent). Bei der Frage nach dem Blick auf das Ruhrgebiet, gaben 92 Prozent der Befragten an, das Ruhrgebiet mit „kultureller Vielfalt“ zu verbinden. Auch sind für eine überwiegende Mehrheit (91 Prozent) „Altindustrielle Orte & Gebäude“ fester Bestandteil des Ruhrgebiets. 86 Prozent gaben an, das Ruhrgebiet mit „Industriemuseen“ als Branche zu assoziieren. Als Antworten auf die Frage nach einem zeitgemäßen Heimatverständnis im Ruhrgebiet wurden insbesondere Offenheit, Strukturwandel, Kultur, Diversität, Toleranz und Multikulturalität genannt.