Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Das Bundeswirtschaftsministerium will im nächsten Jahr deutsche Unternehmen mit 327 Gemeinschaftsbeteiligungen auf Messen in rund 60 Ländern unterstützen. Die Entscheidung, die Teilnahme an weiteren Messen zu fördern, ist das Ergebnis der Herbstsitzung des Arbeitskreises Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA. Im Laufe des Jahres 2020 wurden über 40 weitere Messebeteiligungen in das Programm aufgenommen, die der Arbeitskreis jetzt bestätigt hat. Damit wurde jetzt das umfangreichste Auslandsmesseprogramm seit der Erstauflage 1949 verabschiedet. Von den 45,1 Millionen Euro, die im Bundeshaushalt dafür vorgesehen sind, sind 1,5 Millionen Euro für zusätzliche Gemeinschaftsstände innerhalb der Pro Afrika-Initiative mit neun Beteiligungen geplant.

Das Bundeswirtschaftsministerium ermöglicht jährlich in Kooperation mit dem AUMA vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen, sich auf Gemeinschaftsständen unter der Dachmarke „made in Germany“ zu günstigen Konditionen an Auslandsmessen zu beteiligen. Auf diesen sogenannten German Pavillons werden die Aussteller organisatorisch und technisch durch eine deutsche Durchführungsgesellschaft unterstützt. Darunter sind auch Messen von Relevanz für die Kultur- und Kreativbranche.