Frau liest, Buch Bücher

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Die Frankfurter Buchmesse hat einen Prozess zur Modernisierung ihres Konzeptes begonnen. Ziel ist es, den Fortbestand der Messe am Standort Frankfurt/M. langfristig zu sichern. Die Frankfurter Buchmesse wird weiter eine Präsenzmesse bleiben, als internationaler Treffpunkt und Marktplatz der Branche. Zugleich will sie sich alternativen Vermarktungs- und Dialog-Formaten öffnen, um den veränderten Bedürfnissen und Gewohnheiten aller Marktteilnehmer und Markteilnehmerinnen gerecht zu werden.

Die Buchmesse musste in diesem Jahr infolge der Corona-Pandemie ganz auf Standpräsentationen in den Frankfurter Messehallen verzichten. Alle Präsenzveranstaltungen auf dem Messegelände wurden abgesagt. Stattdessen veranstaltete die Messe ein multimediales Alternativprogramm, das von rund 200.000 Menschen genutzt wurde. Zukünftig will die Buchmesse ihr Angebot regelmäßig durch digitale Formate ergänzen.

Die Überlegungen der Frankfurter Buchmesse gehen dabei weit über die Planungen für die Messe im kommenden Jahr hinaus. Für 2021 geht die Buchmesse weiterhin von einer Präsenzveranstaltung in den Messehallen aus; die Verlage können in Kürze ihre Stände buchen. Zugleich laufen aber bereits die Planungen für ein erweitertes virtuelles Programm, für den Fall, dass die Corona-Pandemie eine Präsenzmesse erneut nicht zulässt.