Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Mit Kunst und Kultur in eine nachhaltige Zukunft - darüber hat Kulturstaatsministerin Grütters beim diesjährigen Digital-Gipfel mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Kultur- und Medienbranche diskutiert. „Kunst erweitert Perspektiven" sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in ihrer Keynote zum diesjährigen Digital-Gipfel. Denn Kunst- und Kulturschaffende setzten sich in ihrer Arbeit vielfach mit Nachhaltigkeitsthemen wie soziale Gerechtigkeit, Klimawandel, Diversität oder Integration auseinander.

Welch kreatives Potential Künstlerinnen und Künstler auch in Krisenzeiten entfalten können, habe nicht zuletzt die Corona-Krise gezeigt. Innerhalb kürzester Zeit seien etliche neue digitale Aufführungs- und Vermittlungsformate entstanden. "Digitale Kulturangebote ermöglichen Verständigung zwischen Menschen und Ländern, zwischen Wertesystemen und Weltanschauungen", erläuterte Grütters.

Mit Nachdruck engagiert sich BKM beispielsweise für mehr Chancengleichheit und Diversität in Kultur- und Medieninstitutionen. Aber auch die Förderung von kultureller Bildung, die Bewahrung des kulturellen Erbes sowie die Sicherstellung einer sorgsamen und kritischen medialen Berichterstattung führen zu einer tieferen gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit. Auskunft über den Beitrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) mit Blick auf die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele gibt der gerade erschienene Nachhaltigkeitsbericht 2020 der BKM.

Seit 2016 richtet das Bundeswirtschaftsministerium den Digital-Gipfel aus. Der zweitägige Kongress fand am 30. November und 1. Dezember 2020 als Online-Event statt.