Logo: Kompetenzzentrum KuK; Quelle: BMWi

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes wurde im Herbst 2009 eingerichtet. Ziel des Kompetenzzentrums ist es, die Branche besser sichtbar zu machen und gemeinsam mit den Akteuren Lösungsansätze für branchenbetreffende Herausforderungen zu entwickeln. Das Kompetenzzentrum wird nun neu ausgerichtet und soll künftig noch stärker dazu beitragen, das Innovationspotential der Kreativbranche auszuschöpfen.

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Das Kompetenzzentrum erfüllt z.Zt. ein erweitertes Aufgabenprofil, um den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kultur- und Kreativwirtschaft bestmöglich entgegen zu treten. Unter der Internetadresse https://kreativ-bund.de/corona sammelt es alle relevanten Angebote, die bundesweit bereits eingerichtet werden. Diese Informationsplattform soll kontinuierlich mit neuen Links und Maßnahmen gefüllt, werden, um eine möglichst umfangreiche Übersicht anbieten zu können.

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Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier: „Die Kultur- und Kreativwirtschaft leistet nicht nur unmittelbar einen großen Beitrag zur Wertschöpfung in Deutschland. Sie ist mit ihren vielen ungewöhnlichen Ideen und Lösungen auch zentraler Innovationstreiber für andere etablierte Wirtschaftszweige und soziale Bereiche. Mit neuen Netzwerk-Formaten und übergreifenden Förderstrukturen wollen wir daher den Wert der Kreativwirtschaft für die Wirtschaft insgesamt sichtbarer machen und Kooperationen fördern.“

Die Kultur- und Kreativwirtschaft gehört mit ihren elf Teilbranchen wie z.B. Design, Musik, Film, Werbung, Games und anderen zu den größten Märkten in Deutschland mit einer Bruttowertschöpfung von insgesamt rund 100,5 Milliarden Euro im Jahr 2018 und rund 1,2 Millionen Kernerwerbstätigen.

Das neue Kompetenzzentrum ist als bundesweite Anlaufstelle der Branche, als Think Tank und Netzwerkakteur nun auch ein wichtiger Unterstützer des vom Bundeswirtschaftsministerium neu gestarteten Branchendialogs „Forum Kultur- und Kreativwirtschaft“. Es wird als Teil der von Bundeswirtschaftsministerium und Beauftragter für Kultur und Medien getragenen Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung vom Bundeswirtschaftsministerium finanziert. Auftragnehmer mit einer Grundlaufzeit von drei Jahren sind das u-Institut und die Prognos AG.