Leere Stühle im Kinosaal

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In dem kulturpolitischen Spitzengespräch von Freitag, dem 13. März haben sich Bundesländer, Bund und kommunale Spitzenverbände auf Hilfen für die Kultur- und Kreativkünstler geeinigt. Bund, Länder und Kommunen unternehmen bereits jetzt alle Anstrengungen, um den wirtschaftlichen Schaden für die Kultur durch die COVID19-Pandemie abzufedern. Es handelt sich hierbei um eine gemeinsame nationale Kraftanstrengung. Bund und Länder werden vergleichbar zu den heute bekannt gegebenen Maßnahmen der Bundesregierung zur Stützung der Konjunktur und der Abfederung wirtschaftlicher Härten aus der COVID19-Pandemie weitere gezielte Instrumente zur wirtschaftlichen Existenzsicherung kultureller Einrichtungen und Akteure auflegen. Bund und Länder beabsichtigen, in Abstimmung mit den Kommunen im erforderlichen Umfang Finanzhilfen und Mittel für Härtefälle insbesondere für freie Kulturschaffende sowie private Kultureinrichtungen bzw. kulturelle Veranstaltungsbetriebe zur Verfügung zu stellen.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, sowie der Vorsitzende der Kultur-MK, der bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler werden gebeten, sich für entsprechende finanzielle Voraussetzungen einzusetzen und in den nächsten Tagen hierzu entsprechende Abstimmungen herbeizuführen. Die Kulturstiftung des Bundes sowie die Kulturstiftung der Länder sind dabei einzubeziehen.