Leere Stühle im Kinosaal

© stock.adobe.com - volf anders

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes hat mit dem ersten Creative Lab COVID-19 den Aufbau einer branchenübergreifenden Plattform initiiert, um aktiv an Lösungen für die Zeit nach der Corona-Krise zu arbeiten.

Das Creative Lab bringt in den nächsten sechs Monaten regelmäßig Akteurinnen und Akteure aus diversen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen zusammen und schafft einen Raum für Diskurs, Austausch und die Entwicklung zukunftsweisender Geschäftsmodelle: Wie können Wirtschaft und Gesellschaft sich auf die Zeit Post-Corona vorbereiten und welche Innovationen können jetzt angestoßen werden?

In der ersten Projektphase bis Ende Mai 2020 werden im Rahmen von Workshops die aktuellen Transformationsprozesse und Bedarfe für die Bereiche Wirtschaft, Innovation und Bildung analysiert. Daraus werden konkrete Fragestellungen abgeleitet, die im Sommer im Rahmen von experimentellen Projekten bearbeitet werden. Ziel der Experimente ist die Entwicklung von Lösungsansätzen zur Gestaltung einer besseren Zukunft.

Teil des Netzwerks sind unter anderem das Deutsche Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz, der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. und die IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr. Darüber hinaus bringen der Bayerische Rundfunk und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie Deutschland Land der Ideen und die gemeinnützige Unternehmung Project Together #WirVsVirus ihre Perspektive in Bezug auf die Corona-Pandemie ein.

Die Denk- und Arbeitsweisen der KKW zur Entwicklung von Modellen und Prototypen spielen dabei eine Schlüsselrolle: Methoden wie das Speculative Design oder Science Fiction Prototyping bieten Möglichkeiten, sich abstrakten Themen und der Vorstellung von Zukünften anders zu nähern und Ideen zu konkreten Herausforderungen zu entwickeln.