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Unter dem Titel „Vielfalt und Verantwortung. Medien in der digitalen Gesellschaft“ hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters die digitale Konferenzserie zur EU-Medienpolitik im Rahmen der deutschen Ratspräsidentschaft eröffnet. Medienakteure aus ganz Europa nehmen darin aktuelle Herausforderungen für die europäische Medienlandschaft in den Blick und erörtern Möglichkeiten ihrer zukünftigen Gestaltung. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bedeutung einer unabhängigen und vielfältigen Medienlandschaft sowie qualitativ hochwertiger journalistischer Inhalte für den demokratischen Meinungsbildungsprozess - auch vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie. Dazu sagt Monika Grütters:

„Nicht zuletzt in Krisen wie der jetzigen stellen vielfältige und unabhängige Medien die Versorgung mit belastbaren Informationen sicher. Wir müssen die mediale Vielfalt gerade in diesen Zeiten bewahren, in denen es einerseits ein Überangebot an Informationen gibt, andererseits aber de facto eine Monopolstellung einzelner Marktteilnehmer vorliegt. Wir müssen gegen Einschränkungen der Meinungsfreiheit und gegen Desinformation vorgehen.“

Der Auftaktveranstaltung folgen im September und Oktober 2020 fünf Focus Sessions, die einzelne Aspekte der Diskussionen vertiefen werden. Die Ergebnisse der gesamten Konferenzserie werden auf einer digitalen Schlussveranstaltung am 29. Oktober 2020 im Rahmen der Münchner Medientage präsentiert und dort unter anderem mit der Europäischen Kommission diskutiert.