Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Kulturelle Bildung ist der Schlüssel, um möglichst vielen Menschen einen Zugang zu kulturellen Angeboten zu eröffnen. Nicht erst die Corona-Krise hat gezeigt, welch große Rolle dabei digitale Formate spielen. Der neue Preis "Kulturlichter" fördert deshalb Projekte und Ideen, die solche Formate innovativ zur Vermittlung von Kunst und Kultur einsetzen.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Kulturstiftung der Länder haben unter dem Namen "Kulturlichter" einen neuen Preis für kulturelle Bildung ins Leben gerufen. Die Digitalisierung im Kulturbereich sei durch die Corona-Krise stark beschleunigt worden, erklärt Kulturstaatsministerin Grütters. Diesen Pioniergeist gelte es jetzt durch den neuen Preis zu unterstützen. "Neue Ideen und Konzepte für kulturelle Vermittlung sind gerade jetzt besonders wichtig. Denn gerade in dieser Krise kommt es darauf an, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Kulturelle Teilhabe spielt dabei eine Schlüsselrolle."

Durch die Auszeichnung sollen innovative Projekte und -ideen gefördert werden, die digitale Formate und Instrumente zur Vermittlung von Kunst und Kultur einsetzen. Der Preis soll zudem die Vernetzung und Zusammenarbeit von Kultur- und Bildungseinrichtungen unterstützen, damit Wissen, Ideen sowie technisches Know-how stärker geteilt werden.

Für eine Auszeichnung mit dem Deutschen Preis für kulturelle Bildung "Kulturlichter" können sich Kultureinrichtungen und -akteure bewerben, die ein innovatives Bildungsprojekt umsetzen möchten. Im Rahmen des Wettbewerbs werden drei Auszeichnungen vergeben: Der mit 20.000 Euro dotierte Preis des Bundes, der ebenfalls mit 20.000 Euro verbundene Preis der Länder sowie ein nicht dotierter Publikumspreis. Die Bewerbungsphase beginnt am 3. August 2020. Die Preisverleihung ist für den 21. Januar 2021 geplant.