Deutschlandkarte; Quelle: BMWi

Kulturelle Bildung ist der Schlüssel, um möglichst vielen Menschen einen Zugang zu kulturellen Angeboten zu eröffnen. Nicht erst die Corona-Krise hat gezeigt, welch große Rolle dabei digitale Formate spielen. Der Preis "Kulturlichter" fördert deshalb Projekte und Ideen, die solche Formate innovativ zur Vermittlung von Kunst und Kultur einsetzen. Durch die Auszeichnung sollen innovative Projekte und -ideen gefördert werden, die digitale Formate und Instrumente zur Vermittlung von Kunst und Kultur einsetzen. Der Preis soll zudem die Vernetzung und Zusammenarbeit von Kultur- und Bildungseinrichtungen unterstützen, damit Wissen, Ideen sowie technisches Know-how stärker geteilt werden.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Kulturstiftung der Länder vergeben gemeinsam den Deutschen Preis für Kulturelle Bildung "Kulturlichter". Er wird in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen. Die Preisverleihung findet am 11. März 2021 ab 19 Uhr statt und kann im Livestream auf der Webseite des Kulturlichter-Preises mitverfolgt werden.

Für eine Auszeichnung mit dem Deutschen Preis für kulturelle Bildung Kulturlichter können sich Kultureinrichtungen und -akteure bewerben, die ein innovatives Bildungsprojekt umsetzen möchten. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: Mit dem Preis des Bundes wird ein Projekt ausgezeichnet, das bundesweit adaptiert werden kann. Der Preis der Länder würdigt ein Projekt, das regional oder interregional übertragen werden kann. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 20.000 Euro dotiert. Der Preis des Publikums ist nicht dotiert. Er prämiert ein Projekt mit besonderem Potenzial. Die Gewinnerin oder der Gewinner erhält eine maßgeschneiderte Beratung für die Weiterentwicklung des Projekts.

Über die Vergabe des Publikumspreises entscheidet ein Online-Voting. Vom 4. bis zum 11. März 2021 kann auf der Webseite des Kulturlichter-Preises über den Preisträger oder die Preisträger des Publikumspreises abgestimmt werden. Dort werden die nominierten Projekte in filmischen Kurzporträts vorgestellt. Aus den 129 eingegangenen Bewerbungen hat die Jury neun Projekte für die Shortlist ausgewählt.