Mann spielt Gitarre auf der Bühne; Quelle: istockphoto.com/deepblue4you

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Die Live Musik Kommission - der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz: LiveKomm) und der Berliner Verein „Berlin Worx e.V.“ haben nach einjähriger Planungszeit die Bundesstiftung LiveKultur ins Leben gerufen. Ermöglicht wurde die Gründung durch die Spende eines großen Kräuterbitter-Herstellers sowie den Eigenmitteln der LiveKomm. Ziele der Stiftung werden die Sicherung von bedeutsamen Kulturräumen und Flächen, die Entwicklung von Förderkonzepten für die Livekultur sowie die Anerkennung der Livekultur als wertige, schützenswerte und förderungswürdige Kultur sein.

Die Krise hat gezeigt, dass die LiveKomm eine eigene „förderfähige“ Struktur benötigt, um die gemeinnützigen Bestandteile der Verbandsarbeit auslagern zu können. Hierfür wurde nun die „Bundesstiftung LiveKultur“ auf Bundesebene errichtet. Was geplant ist: Ein bundesweiter „Schallschutzfonds“. Außerdem will die Stiftung in der Lage sein, Flächen anzumieten, zu pachten oder zu erwerben, um sie dem „Verwertungsdruck“ zu entziehen und sie dauerhaft der Livekultur widmen zu können. Die Stiftung will die Zukunftsfähigkeit von Clubs und (kleinen) Festivals sichern: ökologisch, ökonomisch, technisch und gesellschaftlich.