Mann spielt Gitarre auf der Bühne; Quelle: istockphoto.com/deepblue4you

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Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. verleiht den Sonderpreis für außerordentliches Engagement für Kunst und Kultur im Kontext der COVID-19-Pandemie an die GEMA. Die Jury würdigt mit der Auszeichnung das mehrstufige „Corona Nothilfeprogramm für GEMA Mitglieder“ und unterstreicht den starken Gemeinschaftssinn, den die GEMA mit den ergriffenen Maßnahmen bewiesen habe. Die GEMA habe schnell, beherzt und unbürokratisch reagiert, um ihre existenzgefährdeten Mitglieder zu unterstützen, heißt es in der Begründung. Mit den ergriffenen Maßnahmen habe die GEMA auf unterschiedliche Weise auf die Bedürfnisse ihrer Mitglieder reagiert und an ihre Gründungsidee der Solidarität und des gegenseitigen Schutzes und Beistandes angeknüpft.

Die Verwertungsgesellschaft stellt seit März 2020 insgesamt ein Budget von knapp 40 Millionen Euro zur Verfügung, um Lockdown-bedingte Einnahmeausfälle für ihre insgesamt 80.000 Mitglieder abzumildern. Die Mitglieder der Verwertungsgesellschaft konnten im Programm „Schutzschirm Live“ Vorauszahlungen auf künftige Ausschüttungen beantragen. Mit einem Volumen von fünf Millionen Euro stellte die GEMA zusätzlich einen „Corona-Hilfsfonds“ für besonders betroffene Mitglieder bereit, aus dem einzelne Mitglieder eine Übergangshilfe von bis zu 5.000 Euro beantragen konnten. Insgesamt bewilligte die GEMA 2.376 Anträge im Rahmen der beiden Programme.