Frau liest, Buch Bücher

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Zwischenbilanz des Buchmarkts in der Corona-Pandemie: Das Bedürfnis nach Büchern ist gerade in herausfordernden Zeiten besonders groß. Buchhandlungen und Verlage konnten Menschen trotz monatelang geschlossener Läden für das Lesen begeistern und über kreative und digitale Wege mit Büchern versorgen.

Gerade der Buchhandel vor Ort hat seine Online-Umsätze deutlich gesteigert, ist unterm Strich aber aufgrund höherer Prozesskosten sowie deutlicher Einbußen im stationären Geschäft wirtschaftlich stark belastet.

Der Gesamtumsatz der Branche bleibt 2020 mit plus 0,1 Prozent stabil. Das Online-Geschäft wächst um 20,9 Prozent und macht im Corona-Jahr 2020 rund ein Viertel des Gesamtumsatzes aus. Das Geschäft in der Buchhandlung vor Ort bleibt stärkster Absatzweg, verzeichnet aber Einbußen von 9,0 Prozent. Unsicher ist auch die Perspektive für 2021: Nach dem ersten Halbjahr beläuft sich der Umsatzrückstand im Buchhandel vor Ort auf 22,9 Prozent gegenüber 2019, einem normalen Jahr vor Corona.