EU-Flagge; Quelle: iStock.com/Manuel-F-O

Welche Bedeutung haben Diversität oder Geschlechtergerechtigkeit für die Zukunft Europas? Welchen Beitrag kann die Kultur- und Kreativwirtschaft hier leisten? Wo ist sie Vorreiterin, wo gibt es Nachholbedarf? Diese Fragen diskutierten Künstlerinnen, Künstler und Kreative während einer Online-Veranstaltung im Rahmen der EU-weiten „Konferenz zur Zukunft Europas“.

„Kreativität ist der immaterielle Rohstoff für Innovationen in allen gesellschaftlichen Bereichen“, sagte Kulturstaatsministerin Grütters zu Beginn der Konferenz „Kultur- und Kreativwirtschaft für ein Europa der Vielfalt“. Künstlerinnen, Künstler und Kreative tauschten sich dort auf Einladung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes über Diversität und Geschlechtergerechtigkeit, aber auch Diskriminierung in ihrer Branche aus. Vielfältige Perspektiven einzubinden und über Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten, sei gerade in der Kultur- und Kreativbranche selbstverständlich, sagte Grütters.

In drei digitalen Dialogräumen diskutierten Expertinnen und Experten aus Medien, Kultur, Wirtschaft und Zukunftsforschung und entwickelten gemeinsam mit den Teilnehmenden aus der Kultur- und Kreativbranche neue Ideen und Ansätze für die Zukunft Europas. Die Veranstaltung war Teil der EU-weiten „Konferenz zur Zukunft Europas“, die das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission seit dem 9. Mai 2021 durchführt. Die Ergebnisse der Veranstaltung „Kultur- und Kreativwirtschaft für ein Europa der Vielfalt“ werden unter futureu.europa.eu verfügbar gemacht.