Schauspielerin: Dagmar Manzel

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 15. Kulturpolitischen Spitzengesprächs zogen eine Zwischenbilanz zum Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie und würdigten, dass die gemeinsamen Anstrengungen von Bund und Ländern Früchte tragen.

Angesichts der unabsehbaren Entwicklung der Pandemie und der dadurch bedingten Planungsunsicherheit haben sich Bund und Länder auf eine wesentliche Erleichterung für die Antragstellung beim Sonderfonds geeinigt: Bei der Wirtschaftlichkeitshilfe für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Teilnehmenden wird künftig nicht nur eine rechtlich zwingende, sondern auch eine freiwillige Beschränkung aufgrund eines Hygienekonzepts als Grundlage für eine Förderung anerkannt. Die erforderlichen Änderungen in den Förderbestimmungen des Sonderfonds werden zeitnah angepasst und veröffentlicht.

Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien: „Bund, Länder und Kommunen setzen sich mit hohem Einsatz gemeinsam dafür ein, den Erhalt des kulturellen Lebens in diesen herausfordernden Zeiten zu sichern. Der im Sommer erfolgreich gestartete Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen ist ein Paradebeispiel für eine solche gelungene föderale Kooperation. Die im Verbund mit den Ländern beschlossenen Erleichterungen bei der Wirtschaftlichkeitshilfe und der Ausfallabsicherung schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Kulturveranstaltungen bundesweit auch in der aktuellen unwägbaren Pandemielage weiterhin längerfristig planbar und wirtschaftlich tragfähig sind.“