Darstellung der Kultur- und Kreativwirtschaft

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Dekoloniale Memory Culture in the City freut sich, die zweite offene Ausschreibung für die Dekoloniale Berlin Residency 2022 bekannt zu geben. Sie lädt Kreative aus den Bereichen Kunst, Architektur, Design, Literatur und Stadtplanung ein, sich für eine Residency bei Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt in Berlin zu bewerben.

Die Bewerberinnen und Bewerber sind eingeladen, historische koloniale Schichtungen und dominante Narrative im öffentlichen Raum Berlins aufzudecken und zu transformieren. Im Jahr 2022 wird sich Dekoloniale Erinnerungskultur in der Stadt auf die Südseite Berlins konzentrieren. Wie schon in der Zeit vor dem Nationalsozialismus (1884-1933) ist dieses Gebiet heute durch eine Vielzahl von internationalen Akteuren geprägt, die jedoch trotz ihres bedeutenden Einflusses auf das Gebiet weder im kollektiven Gedächtnis verankert noch im öffentlichen Raum sichtbar sind.

Dekoloniale will den Wandel fördern, unterstützen und durchsetzen und eine Erinnerungskultur in der Stadt implementieren, die antikoloniale und antirassistische Widerstandskämpferinnen und -kämpfer ehrt und sichtbar macht und ihre Nachkommen und verwandte Gemeinschaften heute ermächtigt.