Frau liest, Buch Bücher

© www.laif.de/Mukherjee/Wernet

Mit dem Preis würdigt die Bundesregierung bereits zum sechsten Mal unabhängige Verlage, die sich durch außergewöhnliche Programme, ein spezielles kulturelles Engagement sowie innovative Projekte oder die besondere Qualität ihrer verlegerischen Arbeit auszeichnen.

In diesem Jahr wurde das Gefüge der Preisprämien neu ausgestaltet: Bis zu drei Verlage können mit einem Spitzenpreis und einer Prämie von 50.000 Euro geehrt werden. Mit einer neu eingeführten Preiskategorie kann nun ein Verlag für herausragendes und beispielgebendes Engagement im Bereich des ökologisch nachhaltigen Publizierens mit 30.000 Euro ausgezeichnet werden. Statt bisher bis zu 60 Verlage können in diesem Jahr zudem bis zu 80 Verlage Preise erhalten, dotiert mit jeweils 18.000 Euro. Bis zu drei Verlage, deren Jahresumsatz über drei Millionen Euro liegt, können wie bisher ein undotiertes Gütesiegel erhalten.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth: Kleinere, unabhängige Verlage sind oft in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation. Mit dem Deutschen Verlagspreis wollen wir die Vielfalt des Verlegens unterstützen, denn sie trägt entscheidend zum Reichtum unserer Literaturlandschaft bei. Wir stellen den Deutschen Verlagspreis jetzt so auf, dass noch mehr Verlage davon profitieren und auf diese Weise gefördert werden. Außerdem zeichnen wir nun auch einen Verlag aus, der beispielhaft zeigt, wie die Verlagsbranche nachhaltig handeln und zur ökologischen Transformation beitragen kann. Ich lade alle Verlegerinnen und Verleger ganz herzlich dazu ein, sich für diese Auszeichnungen zu bewerben!