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12.09.2018 -

Creative Bureaucracy Festival 2018

Einleitung

Das „Creative Bureaucracy Festival“ versammelt einmal im Jahr die Innovatoren des öffentlichen Sektors auf allen Ebenen (vom Erzieher bis zur Ministerin, von der Kommune bis zur internationalen Organisation) und die interessierte Öffentlichkeit zu einem Festival in Berlin. In diesem Jahr war dies am 7. und 8. September in der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ziel ist die Steigerung der Innovationen im öffentlichen Sektor; Anerkennung und Austausch der Innovatoren; Gewinnung von leistungsorientiertem, innovativem Nachwuchs; Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung des öffentlichen Sektors und seiner Innovationsfähigkeit.

Zielgruppe sind Innovatoren des Öffentlichen Sektors auf allen Ebenen; Nachwuchs; die interessierte Öffentlichkeit und die Medien; Institutionen, die Innovationen im öffentlichen Sektor unterstützen (z.B. Stiftungen) und Unternehmen; Bürgerinnen und Bürger, die in NGOs oder als Individuen an der Gestaltung des öffentlichen Sektors mitwirken. Dies drückt auch das Motto des Festivals aus: „Sie arbeiten für das Gemeinwohl. Sie haben Ideen. Das ist kein Widerspruch. Das ist Ihr Festival.“

Die Initiative geht zurück auf den Stadtforscher Charles Landry und den Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner. In mehreren Vorbereitungstreffen hat sich ein internationaler Initiatoren-Kreis herausgebildet (u.a. mit Vertretern von OECD, Eurocities, Bundesregierung, Land Berlin, Danish Design Center, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Normenkontrollrat, Nesta (UK), European Cultural Foundation, Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Potsdam, Viadrina, Fraunhofer, Bertelsmann Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Stiftung Zukunft Berlin, Telekom-Stiftung, Zeit-Stiftung, Politics for Tomorrow). Der Kreis ist für weitere Partner offen.

Im Nachgang zum Festival gibt es einige Artikel, die auf den Internetseiten des Mitveranstalters „Der Tagesspiegel“ erschienen sind.

Verwaltungen brauchen Flexibilität und eine klare Strategie - gerade auch in Berlin. Der britische Stadtforscher Charles Landry ist zusammen mit Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner Initiator des "Creative Bureaucracy Festivals", das am 7./8. September 2018 an der Berliner Humboldt-Universität stattfand. Wie kann Verwaltung innovativer werden und motivierten Nachwuchs gewinnen? Wie ihr Image in der Öffentlichkeit verbessern? Diese und andere Fragen diskutieren Experten, aber auch interessierte Bürger. Vorab sprach Charles Landry darüber mit dem Tagesspiegel.

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Bürokratie - ein unterschätztes Wort. Denn sie kann das Schicksal der Menschheit verändern. Wer jetzt bei ihrer Erneuerung hilft, hilft darum uns allen.
Vorreiter der Verwaltungsinnovation aus Dänemark, Australien, Österreich, den USA und weiteren Ländern waren auf dem Creative Bureaucracy Festival 2018.

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Asterix und Obelix sollen den „Passierschein A 38“ aus dem „Haus, das Verrückte macht“ besorgen. Besagtes Haus ist eine Verwaltungszentrale, in dem die Beamten sich längst im formalistischen Bürokratiewald verloren haben. Tristesse und Langeweile dominieren die Stimmung. Mit einem Antragsformular werden die Protagonisten kreuz und quer durch das Haus geschickt, ohnmächtig gegenüber dem sie schikanierenden Apparat. Immer deutlicher wird, dass die Angestellten und Bewohner der Stadt an ihrer eigenen Verwaltung den Verstand verloren haben. Schließlich kippt die Stimmung in ein anarchisches Chaos. Es ist nur ein Kinderfilm – doch er veranschaulicht die Folgen, wenn bürokratische Strukturen nicht mehr dem Menschen dienen, sondern sich gegen sie selbst richten. In der Verwaltung spiegelt sich das Scheitern einer Gesellschaft wider. Sie kann aber auch zum Ausgangspunkt für ihr Gelingen werden.

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Wer kennt sie nicht, die maschinellen Standardantworten auf deutschen Ämtern: „Dafür bin ich nicht zuständig“, „Ich habe die Regeln hier nicht gemacht!“ oder auch: „In diesem Fall sind mir leider die Hände gebunden …“ Damit Besuchern von Behörden dröge Worthülsen in Zukunft erspart bleiben, haben sich eine Theaterregisseurin, eine Musikmanagerin, eine Architektin und ein Stadtentwickler zusammengetan: Leonie Pichler, Julia Wartmann, Lilia Kleemann und Matthias Burgbacher haben das „Amt für unlösbare Aufgaben“ gegründet. Ihre Initiative ist eines von acht Ideenlabs von Phase XI, einem Projekt des Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, das vom Wirtschaftsministerium finanziert wird.

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Eine Rennrad-Weltmeisterschaft hätten viele Städte gern: großartige Bilder, riesige Fangemeinde. Ein derartiges Event ist geeignet, die Massen zu mobilisieren. Aber auch: die urbane Mobilität zusammenbrechen zu lassen, wenn die Hauptverkehrsadern einer Stadt tagelang gesperrt werden. Ein solches Ereignis zu managen, ohne die eigene Stadtgesellschaft nachhaltig vor den Kopf zu stoßen, ist eine enorme Herausforderung für Ämter und Verwaltungen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg: Auf die Kommunikation kommt es an.

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