Bundesminister für Wirtschaft und Energie
Im März 2018 übernahm Peter Altmaier (CDU) die Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Zuvor war er Bundesminister für besondere Aufgaben und leitete das Bundeskanzleramt. Zudem übernahm der gelernte Jurist und ehemalige Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit von Oktober 2017 bis März 2018 kommissarisch die Leitung des Bundesministeriums der Finanzen.
Sein übergeordnetes Ziel als damaliger Bundeswirtschaftsminister war es, die Soziale Marktwirtschaft für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts „wetterfest“ zu machen, damit sich die Wirtschaft weiterhin dynamisch entwickelte und der Wohlstand bei allen Menschen ankam. Ganz im Sinne Ludwig Erhards setzte er auf mehr Marktwirtschaft und weniger Bürokratie. Ein starker, widerstandsfähiger Mittelstand und mehr Existenzgründungen – von der Bäckerei bis hin zum Start-up – waren wichtige Ziele seiner Arbeit. Dazu stärkte der Minister Deutschland als Technologie- und Exportnation und trieb die Digitalisierung der Industrie und des Mittelstands voran.
Ziel seiner energiepolitischen Arbeit war, die Energiewende zu einem Treiber für Modernisierung, Innovationen und Digitalisierung im Energiesektor zu machen, ohne dabei die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland zu gefährden. Damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien weiterhin erfolgreich verlief, setzte er sich unter anderem für den beschleunigten Ausbau der Übertragungsnetze ein.