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11.02.2019 -

Was ist eigentlich … Creative Industries? Das haben wir Jürgen Enninger gefragt. Er ist Leiter des Kompetenzteams Kultur- und Kreativwirtschaft in München.

Einleitung

Was ist eigentlich … Creative Industries?

Creative Industries ist ein Begriff, der in den Achtziger- und Neunzigerjahren in Großbritannien geprägt wurde, weil es da zu einer Veränderung im produzierenden Gewerbe kam. Die Bedeutung des produzierenden Gewerbes nahm ab, und deshalb versuchte man eine Antwort zu finden, indem man die Heterogenität kultur- und kreativwirtschaftlichen Arbeitens zusammenfasste. Theoretisch untermauert wurde diese Diskussion von einem Buch von Richard Florida, The Rise of the Creative Class, wo er ebenfalls die Bedeutung der kreativen Arbeit herausarbeitete.

Die Bundesregierung, das heißt die Beauftragte für Kultur und Medien, und das Bundeswirtschaftsministerium fanden infolge eine gemeinsame Antwort auf diese Diskussion und entwickelten den Begriff der „Kultur- und Kreativwirtschaft“, die als Branche Menschen zusammenfasst, die einerseits schöpferisch tätig sind, deren Kern Motivation, also intrinsisch motiviert ist, und die andererseits aber auch sehr wesentlich zum wirtschaftlichen Mehrwert der Volkswirtschaft beitragen.

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