Navigation

Ideen überprüfen: Beratungsförderung

Einleitung

Was genau möchte ich anbieten? Welche Kosten entstehen, um mein Angebot auf die Beine zu stellen? Wie soll es "verkauft" werden? Mit welchen Umsätzen kann ich rechnen? Sowohl vor als auch nach dem Start eines Unternehmens oder einer freiberuflichen Berufskarriere gibt es für Kreativschaffende eine ganze Reihe von Fragen zu klären. Eine professionelle Beratung kann helfen, diese und weitere Fragen zu beantworten. Für eher allgemeine Fragen gibt es dafür kostenlose Beratungs-Angebote. Eine intensive und tiefer gehende Beratung und Begleitung kann darüber hinaus notwendig und sinnvoll sein - sie ist allerdings in der Regel kostenpflichtig. Bund und Bundesländer bieten Zuschüsse zu honorarpflichtigen Beratungsleistungen an.

Kostenfreie Beratung

Oft fühlen sich Kulturschaffende von den "klassischen" Anlaufstellen für Gründerinnen, Gründer und Unternehmer nicht angesprochen.

Kostenfreie Beratungen für Kreativschaffende gibt es dennoch bei den Industrie- und Handelskammern. Vor allem in größeren Städten haben diese mittlerweile sogar spezialisierte Beraterinnen und Berater an Bord. Darüber hinaus bieten die Bundesländer zunehmend kostenfreie Beratungen in Sachen Kultur- und Kreativwirtschaft.

Erkundigen Sie sich dabei auch nach Coachingangeboten. Die Begleitung durch einen erfahrenen Coach, der Ihnen eine Weile mit Rat und Tat zur Seite steht, sorgt für mehr Überblick und Sicherheit im unternehmerischen Alltag.

Mittlerweile gibt es auch in vielen Bundesländern spezielle Anlaufstellen und Beratungsangebote in Sachen Kultur- und Kreativwirtschaft. Auch die meisten Industrie- und Handelskammern beraten Kreativschaffende kostenlos.

Eine Reihe von Bundesländern bietet kostenfreie Gründungsberatung oder einen Zuschuss zu den Beratungskosten an.

Eine Übersicht über diese Angebote gibt es im BMWi-Existenzgründungsportal unter Beratungsförderung: www.existenzgruender.de.

Zu Beginn des Jahres 2016 wurde die bundesweite Beratungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen - zu denen auch Angehörige der freien Berufe zählen - neu ausgerichtet.

Wer wird gefördert?

Das neue Förderprogramm mit dem Namen "Förderung unternehmerischen Know-hows" richtet sich an

  • junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind (Jungunternehmen)
  • Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung (Bestandsunternehmern)
  • Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden - unabhängig vom Unternehmensalter (Unternehmen in Schwierigkeiten)

Was wird gefördert?

Die Beratung junger und etablierter Unternehmen (KMU unter 250 Mitarbeiter) kann im Rahmen der folgenden Beratungsschwerpunkte gefördert werden: 

Allgemeine Beratungen: Zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung

Spezielle Beratungen: Um strukturellen Ungleichheiten zu begegnen, können zusätzlich weitere Beratungsleistungen gefördert werden. Hierzu gehören Beratungen von Unternehmen, die

  • von Frauen oder
  • von Migrantinnen oder Migranten oder
  • von Unternehmern/innen mit anerkannter Behinderung geführt werden und/oder

Beratungen

  • zur besseren betrieblichen Integration von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern mit Migrationshintergrund
  • zur Arbeitsgestaltung für Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter mit Behinderung
  • zur Fachkräftegewinnung und -sicherung
  • zur Gleichstellung und besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • zur alternsgerechten Gestaltung der Arbeit
  • zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz beitragen

Unternehmenssicherungsberatung: Unternehmen in Schwierigkeiten erhalten einen Beratungszuschuss zu allen Fragen der Wiederherstellung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. 

Zuständig für die Umsetzung des Programms ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): www.bafa.de

Förderung unternehmerischen Know-hows: www.foerderdatenbank.de

Weiterführende Informationen