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Anmeldung & Formulare

Einleitung

Ihr Unternehmen bzw. Ihre berufliche Selbständigkeit "amtlich" zu machen, ist eigentlich ganz einfach. Etwas aufwendiger ist es, wenn Sie zum Beispiel Bauanträge stellen, Genehmigungen oder Erlaubnisse benötigen. Aber selbst dann bieten mittlerweile viele Wirtschaftsförderungen der Städte und Gemeinden so genannte One-Stop-Agencys, One-Stop-Shops oder ähnliche Serviceeinrichtungen an. Dort steht Ihnen ein Ansprechpartner zur Verfügung, der Sie durch die Behörde lotst oder sogar Behördengänge abnimmt.

Um sich in der Kulturbranche selbständig zu machen, ist in der Regel kein großer bürokratischer Aufwand notwendig. Wir geben Ihnen hier einen Überblick, welche Institutionen, Behörden, Ämter und andere Einrichtungen Sie kontaktieren müssen, damit Sie ganz "offiziell" als Freiberufler bzw. Unternehmer gelten.

Teilen Sie Ihrer Krankenversicherung mit, dass Sie sich beruflich selbständig machen. Sie wird Ihnen Ihren neuen Beitragssatz mitteilen. Informieren Sie sie auch darüber, ob Sie sich "in Teilzeit" oder "in Vollzeit" selbständig machen, da dies Auswirkungen auf Ihr Versicherungsverhältnis hat. Informieren Sie sich bei der Künstlersozialkasse, ob Sie dort zur Mitgliedschaft verpflichtet sind. 
Mehr dazu in der Rubrik "Krankheit, Unfall & Alter".

Angehörige der verkammerten freien Berufe, wie beispielsweise Architekten, müssen sich in ihrem berufsständischen Versorgungswerk versichern. Darüber hinaus gibt es in einigen Bundesländern auch berufsständische Pflicht-Versorgungswerke.
Mehr dazu in der Rubrik "Krankheit, Unfall & Alter".

Wenn Sie freiberuflich tätig sein werden, setzen Sie sich mit dem örtlichen Finanzamt in Verbindung, füllen den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus und beantragen eine Steuernummer. Das Finanzamt teilt Ihnen im Zweifelsfall auch mit, ob Ihre Tätigkeit freiberuflich oder gewerblich ist. Als Freiberufler sind Sie mit Erhalt der Steuernummer "offiziell" selbständig.
Mehr dazu in der Rubrik "Krankheit, Unfall & Alter".

Wenn Sie gewerblich (z.B. Handel) und nicht freiberuflich tätig sind, wenden Sie sich an das örtliche Gewerbeamt (und nicht an das Finanzamt) und zeigen ihr Gewerbe an. Dort erhalten Sie auch Informationen darüber, ob Sie eventuell eine Erlaubnis oder Genehmigung für Ihr Vorhaben benötigen. Das Gewerbeamt informiert alle weiteren Behörden und Institutionen (Finanzamt, Ordnungsamt, Industrie- und Handelskammer usw.)
Mehr dazu finden Sie auf der Seite existenzgruender.de.

Die Berufsgenossenschaft ist die gesetzliche Unfallversicherung. Sowohl für Freiberufler als auch für Gewerbetreibende ist je nach Branche eine Berufsgenossenschaft zuständig. Freiberufler sind zum Teil, Gewerbetreibende sind immer zur Mitgliedschaft verpflichtet.

Mehr dazu in der Rubrik "Krankheit, Unfall & Alter".

Wenn Sie bisher sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, können Sie einen Antrag auf freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung stellen. Der Antrag auf freiwillige Weiterversicherung in der Arbeitslosenversicherung wird bei der Arbeitsagentur am Wohnort gestellt, und zwar innerhalb der ersten drei Monate der Selbständigkeit. Sie müssen beispielsweise anhand einer Gewerbeanmeldung oder einer Bescheinigung des Steuerberaters nachweisen, dass Sie eine selbständige Tätigkeit ausüben, die mindestens 15 Stunden wöchentlich beansprucht.
Mehr dazu in der Rubrik "Krankheit, Unfall & Alter".

Wenn Sie als Gewerbetreibender oder Freiberufler sozialversicherungspflichtige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 450-Euro-Kräfte oder Auszubildende beschäftigen, benötigen Sie eine Betriebsnummer. Beantragt wird die achtstellige Nummer beim Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit.
Mehr dazu auf der Seite existenzgruender.de.

Unter Umständen müssen Sie noch weitere Behörden oder Institutionen kontaktieren, wenn Sie beispielsweise die Rechtsform einer Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) gründen, zusätzlich zu Ihrem eigentlichen Vorhaben einen kleinen Cafébetrieb o.ä. eröffnen oder mit Kindern arbeiten möchten. Es ist daher auf jeden Fall empfehlenswert, dass Sie sich ausführlich beraten lassen bevor sie "loslegen".

Mehr dazu in der Rubrik "Mitarbeiter & Personal".

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