In Anlehnung an die international geltende Definition der Kultur- und Kreativwirtschaft wurde die Software-Industrie auch in Deutschland als Teilmarkt in die Kultur- und Kreativwirtschaft mit einbezogen. Danach zählen zur Software-/Games-Industrie die Entwicklung und das Verlegen von Softwareprodukten jedweder Art.

In Anlehnung an die Definition des Bundesverbands G.A.M.E. gehören zur Games-Industrie beispielsweise Computerspiele, Konsolenspiele, Videospiele, Online-, Browser-, Handyspiele und Social Games. Dabei sind Trägermedium, Wiedergabesystem oder Übertragungsweg unwesentlich.

Durch den wachsenden Markt mit Online- und Browserspielen wächst auch die Bedeutung von Online-Plattformen. Webportale werden der Software-/Games-Industrie ebenso zugeordnet wie die Entwicklung und Programmierung von Internetpräsentationen.

Die Software-/Games-Industrie ist nach der bisherigen Definition des Branchenmonitorings der größte Teilmarkt der deutschen Kultur-und Kreativwirtschaft (KKW) und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von über 50 Mrd. EUR. Aufgrund der relativ geringen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Teilmarkt, hat sich dessen Anteil am Gesamtumsatz der Branche weiter erhöht (29 % aller Umsätze in der KKW). In 2020 waren in der Software-/Games-Industrie 570.340 Personen erwerbstätig, rund 5 % mehr als im Vorjahr. (Stichtag: 30.06.2020).

Quelle: Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2021