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Die Rundfunkwirtschaft

Nach den Umsatzeinbrüchen in 2020 verzeichnete die private Rundfunkwirtschaft im Jahr 2021 wieder steigende Zahlen. Das stellt der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft fest.

09.11.2016 - Dossier -

Die Rundfunkwirtschaft

Einleitung

Nach den Umsatzeinbrüchen in 2020 verzeichnete die private Rundfunkwirtschaft im Jahr 2021 wieder steigende Zahlen. Das stellt der Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft fest.

Monitoringbericht: Die Rundfunkwirtschaft

Der Rundfunksektor ist durch die Dualität von öffentlich-rechtlichem und privatwirtschaftlichem Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) sowie einigen kleinen nicht-kommerziellen Lokalsendern usw. geprägt. In der wirtschaftspolitischen Betrachtung steht der privatwirtschaftliche Bereich im Fokus. Er finanziert sich überwiegend über Werbung, Abogebühren und Teleshopping.

Mit einem Gesamtumsatz von rund 8,1 Mrd. EUR in 2021 betrug das Wachstum der privaten Rundfunkwirtschaft gegenüber dem Vorjahr rund 4 Prozent. Das Marktwachstum resultierte aus Umsatzsteigerungen der privaten Fernseh- und Hörfunkveranstalter. Umsatzverluste verzeichneten dagegen weiterhin die selbständigen Journalistinnen und Journalisten sowie Pressefotografinnen und -fotografen (-8,1 %). 2021 waren 63.998 Personen in der Rundfunkwirtschaft erwerbstätig. Gegenüber dem Vorjahr war die Zahl damit rückläufig, wobei die Anzahl der geringfügig Beschäftigten (-8,6 %) besonders stark zurückging. (Stichtag: 30.06.2021).

Quelle: Monitoringbericht Kultur- und Kreativwirtschaft 2022.

Zahlen und Fakten 2021

13.752

Unternehmen

8,1

Mrd. Euro Umsatz

63.998

Erwerbstätige insgesamt

24.107

Mini-Selbstständige im Teilmarkt