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Besprechungssituation

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Schöpferisch und gestaltend

Die schöpferischen und gestaltenden Menschen sind die Basis der Kultur- und Kreativwirtschaft.

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Die Branche

Kultur- und Kreativwirtschaft

Autoren, Filmemacherinnen, Musiker, bildende und darstellende Künstlerinnen, Architekten, Designerinnen und die Entwickler von Computerspielen: Sie und viele andere schaffen künstlerische Qualität, kulturelle Vielfalt und kreative Erneuerung. Zugleich stehen sie für die wirtschaftliche Dynamik einer auf Wissen und Innovation basierenden Ökonomie.

Kreativschaffende der Kultur- und Kreativwirtschaft sind nach der Definition der Wirtschaftsministerkonferenz Angehörige der freien Berufe sowie Klein- und Kleinstbetriebe, die „überwiegend erwerbswirtschaftlich orientiert sind und sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.“ Daneben gibt die es Angestellten bei öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Theatern, Orchestern in öffentlicher Trägerschaft, Kultur- und Kunstvereinen oder Stiftungen.

In Deutschland sind im Jahr 2017 in der Kultur- und Kreativwirtschaft rund 1,158 Millionen Menschen erwerbstätig, davon mehr als 254 Tausend als selbständige Freiberuflerinnen und Freiberufler oder gewerbliche Unternehmerinnen und Unternehmer sowie über 900.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Berücksichtigt man auch die geringfügig Beschäftigten und geringfügig Tätigen, sind sogar knapp 1,7 Millionen Erwerbstätige in der Kultur- und Kreativbranche aktiv. Damit ist die Gesamtbeschäftigtenzahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,2 Prozent gestiegen.

Zahlen und Fakten 2017

158,6

Milliarden Euro 
setzt die Branche im Jahr schätzungsweise um

1,158

Millionen Menschen
sind in der Kultur- & Kreativwirtschaft (kern)erwerbstätig

254,7

Tausend
Freiberufler und gewerbliche Unternehmerinnen und Unternehmer sind in der Branche ca. tätig

3,1

Prozent
trägt die Branche zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei

Infografiken

Teilmärkte

Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist vielgestaltig: Die Teilmärkte Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Architekturmarkt und Pressemarkt werden unter dem Begriff „Kulturwirtschaft“ zusammengefasst. Hinzu kommen die beiden Teilmärkte Werbemarkt und Software-/Games-Industrie als sogenannte Kreativbranchen. In den Bereich „Sonstige“ können ggf. neue wirtschaftliche Aktivitäten eingebunden werden. Bund und Länder haben sich dabei an der Definition der Enquête-Kommission "Kultur in Deutschland" orientiert.

Herford, Kunstmuseum

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Achitekturmarkt

Logo: Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft

 
 

Frau liest, Buch Bücher

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Buchmarkt

Wohndesign - weisses Sofa mit Lampe

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Designwirtschaft

Logo: Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft

 
 

Produktion digital Movie clapper board

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Filmwirtschaft

Art gallery, im Museum

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Kunstmarkt

Schauspielerin: Dagmar Manzel

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Darstellende Kunst

Mann spielt Gitarre auf der Bühne

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Musikwirtschaft

Reporter mit  Mikrophonen

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Pressemarkt

Logo: Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft

 
 

Cropped Hand Operating Illuminated Switcher

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Rundfunkwirtschaft

Virtual Reality System Allows Full-Body Interaction

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Software/Games-Industrie

Logo: Kultur- und Kreativwirtschaft

Kultur- und Kreativwirtschaft

 
 

Werbepylon

Kultur- und Kreativwirtschaft

Teilmarkt
Werbemarkt

Wirtschaftliche Bedeutung

  • Zahnräder

    Wirtschaftliche Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft

    In dem jährlichen Monitoringbericht zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft werden diejenigen Kultur- und Kreativunternehmen erfasst, die erwerbswirtschaftlich orientiert sind. Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten oder Einrichtungen in der Trägerschaft von Ländern oder Kommunen (Theater, Veranstaltungsstätten usw.), werden nicht berücksichtigt.

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Internationaler Vergleich

  • Weltkarte

    Kultur- und Kreativwirtschaft im internationalen Vergleich

    In der europäischen Gemeinschaft arbeiten nach Schätzungen der Europäischen Kommission insgesamt 6,7 Millionen Beschäftigte im Kultur- und Kreativsektor (2008) und die Branche hat rund 3,3 Prozent zur Bruttowertschöpfung in der Europäischen Union (2006) beigetragen.

    Öffnet Einzelsicht